Sachverständigenbüro Schellscheidt

Ein Bild von Strassenbau
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Straßenbau



Ein Bild von einer Pflasterflaeche

Pflasterflächen

Da leider nicht mehr alle Pflasterer über umfassende handwerkliche Kenntnisse verfügen, ist es wichtig, auf der Baustelle auf handwerklich einwandfreie Detaillösungen zu bestehen.
Das betrifft vor allem:
das Schneiden der Steine,
kein verwendeter Stein darf kleiner als ein halber Stein sein,
das Anarbeiten von Einbauten,
die Gestaltung von Baumscheiben und Pflasterrändern,
die einwandfreie Ausführung von Rinnen und das Anpassen von Straßeneinläufen.
Wichtig ist vor allem, deutlich zu machen:
Gute Pflasterflächen setzen eine gute durchdachte Planung voraus, ebenso setzen gute Pflasterflächen ein Vorausdenken bei der Ausführung voraus.



GEBUNDENE AUSFÜHRUNG

Die gebundene Bauweise ist eine Sonderbauweise.
Es ist dabei unerheblich, ob es sich um Beton-, Klinker- oder Natursteinpflaster/-platten handelt.
Sollten die Fugen vermörtelt werden, sind auch die Bettung und in der Regel die Tragschicht gebunden herzustellen.
Material der Tragschicht, Bettung und Fuge müssen als Sonderbauweise vorgegeben werden und besondere Anforderungen an die Haftzugfestigkeit und Biegezugfestigkeit erfüllen. Die zusätzliche Verwendung eines Haftklebers wird empfohlen.
In der gebundenen Bauweise sind bei allen Steinformaten sowie Platten und Einfassungen an den Unterseiten Haftvermittler zu verwenden.
Haftvermittler sind auf der Unterseite vollflächig aufzubringen.
Die anschließende Verlegung erfolgt frisch in frisch.
Durch den Einsatz des Haftvermittlers wird der erforderliche Verbund zwischen Stein und Bettung erzielt und die Gefahr der Ablösung vermindert.
Von großer Bedeutung ist die Entscheidung, ob eine gebundene Pflasterfläche mit
hydraulischen
oder
chemischen
Bindemitteln hergestellt wird.

Bei der Konstruktion und Herstellung von Verkehrsflächen mit Pflaster und Plattenbelägen handelt es sich um eine der ältesten Formen dauerhaften Befestigungen von Straßen, Wegen und Plätzen.
Obwohl es sich bei der Fertigung derartiger Beläge um alte Handwerkstechniken handelt bleibt leider festzustellen, dass durch die Industriealisierung und Mechanisierung des Baugeschehens vieles an Kenntnissen und Wissen darüber verloren ging.


Ein Bild von Betonsteinpflaster

Flächen aus Schotter

Der Begriff der „Wassergebundenen Decke“ wird als allgemeingültiger Oberbegriff für Wegebauweisen verstanden, die mit mineralischen Schüttstoffen unterschiedlicher Körnungen ohne den Zusatz von Bindemitteln oder Stabilisatoren hergestellt werden.
Damit werden zunächst alle Bauweisen von der aufwändigen Tennenfläche auf Sportplätzen bis zur einfachen Kiesdecke eines Biergartens erfasst.
Unterschieden werden folgende Aufbauten:
3-Schichtbauweise mit Tragschicht, Dynamischer Schicht und Deckschicht.

2-Schichtbauweise mit Tragschicht und Deckschicht.

1-Schichtbauweise mit abgestreuter Tragschicht.

Ungünstige klimatische Bedingungen und Wasserverhältnisse, z. B. Nordhang, Schattenlage, Schichtenwasser, sowie Lagen außerhalb geschlossener Ortslagen e rfordern größere Schichtdicken.
Wassergebundene Wegedecken verändern sich durch Nutzung und Witterungseinflüsse.
Die Erhaltung der gleich bleibenden Qualität der Flächen erfordert regelmäßige Pflege- und Instandsetzungsmaßnahmen.
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Öko Pflasterflächen

Eine Öko-Pflasterfläche entspricht nicht dem Straßenbaugrundsatz, Wasser aus der Konstruktion herauszuhalten.
Alle bisher auf dem Markt wasserdurchlässigen befindlichen Beläge unterliegen einem Alterungsverhalten, dass Staub- und Feinkornverschlämmung zur Reduzierung der Sickerfähigkeit um bis zu 50% in den ersten 5 Jahren führt.
Bei nichterfolgter Pflege ist die Sickerleistung nach 8-10 Jahren um 90% vermindert.

Man unterscheidet folgende Pflastersysteme.

Steine mit Speicherkammern

Pflastersteine aus haufwerksporigem Beton

Pflastersteine mit angeformten Abstandhaltern

Steine mit speziellen Aussparungen und Rasengittersteine

Lose Abstandhalter

Das Niederschlagswasser wird direkt durch die Pflasterdecke und Tragschicht abgeleitet.
Eine versickerungsfähige Pflasterdecke dient nicht als Entwässerungssystem.
Sie reduziert lediglich den Oberflächenabfluss.





Schadensbilder



Wir verhindern Mängel und Schäden



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Leistungen

Privatgutachten – Gerichtsgutachten – Schiedsgutachten – Außergerichtliche Streitbeilegung – Schadensanalysen – Beweissicherungen – Qualitätssicherung – Abnahme einer Bauleistung - Beratung - Schulung - Referate - Rechnungsprüfung

gutachterliche Leistungen für Auftraggeber (private Bauherren - öffentliche Bauherren - Bauherrenvertreter - Generalunternehmer)

gutachterliche Leistungen für Auftragnehmer (Bauunternehmer - Handwerker)

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Anerkannte und mit Bildungspunkten belegte Vorträge, Schulungen und Inhouse-Seminare

Die durchgeführten Schulungen, Vorträge und Seminare mit aktuellen Themen des Straßenbauerhandwerks werden als Fortbildung der Handwerkskammer Düsseldorf anerkannt und mit Fortbildungspunkten gewertet.

Fortbildung – Weiterbildung – Seminare

Folgenden Themen werden unter anderen angeboten:

ZTV A, Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Aufgrabungen
Aufgrabungsmanagement
Gebundene Pflasterbauweisen
Bauweisen mit großformatigen Elementen
Vorträge und Seminare zu:
VOB
ZTV P
MF P

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Kontakt

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